Männer in Altenerding gefordert

Die Männer von der Vils haben am Sonntag (11 Uhr) ebenfalls einen dicken, vor allem erfahrenen Brocken vor der Nase. Taufkirchen gastiert zum Derby bei der SpVgg Altenerding 3, die zwar tabellarisch zwei Ränge hinter dem TSV geführt wird, aber schon im Hinspiel ihre Klasse bewies. Da setzte sich das mit Ex-Landesliga- und -Bezirksoberliga-Spielern gespickte SpVgg-Team 29:24 durch. „Wir wissen, was sie können und haben uns ein bisschen darauf eingestellt“, sagt TSV-Coach Maxi Josef. Fraglich ist allerdings Torwart Gottfried Sperr. ola

Auf der Jagd nach dem „Vize“ TSV-Frauen können Platz zwei festzurren

 Taufkirchen – Von Platz eins will an der Vils derzeit niemand mehr groß reden. Angesichts dreier Punkte Rückstand auf Tabellenführer HSG Freising-Neufahrn 3 konzentrieren sich die Handballfrauen des TSV Taufkirchen einzig und alleine auf den zweiten Rang. Die Vizemeisterschaft in der Bezirksklasse Ost wäre an sich schon ein toller Erfolg, den die Truppe um Trainerduo Kati Gössl/Rosi Storck im Heimspiel am Sonntag (Anwurf 15 Uhr, Halle Mittelschule) gegen den SV Gendorf-Burgkirchen endgültig zementieren will. Die Gäste aus dem Kreis Altötting sind „nur“ Fünfter (11:9 Punkte), aber nach Minuszählern gerechnet der hartnäckigste Verfolger Taufkirchens (17:5). Storck meint zwar, dass „das mit dem Vize nicht mehr anbrennen dürfte“, doch sie korrigiert sich: „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“ Denn auch sie hat das umkämpfte Hinspiel in Burgkirchens kleiner Halle im Hinterkopf, in dem sich der TSV mit 19:20 eine seiner beiden (vermutlich meisterschaftsentscheidenden) Saisonniederlagen leistete. Die Gäste seien wie Freising ein „schwerer Gegner“, aber Taufkirchens Frauen haben „den nötigen Zug im Spiel“ (Storck) und darum derzeit einen Lauf (drei Siege in Folge). „Wir wollen hoch motiviert, mit genauso viel Einsatz und Freude spielen wie zuletzt. Auf jeden Fall nicht wie im Hinspiel“, betont Mittrainerin Gössl. Vom Kader fehlt einzig Petra Saler, die im Urlaub weilt.   ola

Vilstaler bieten lange Paroli

Taufkirchen – Es war der Höhepunkt des Spiels: Als Ende der zweiten Halbzeit Taufkirchens Torwart Flo Lehner in einem Spielzug der Gäste gleich drei freie Würfe parierte, standen selbst die Dachauer anerkennend auf und applaudierten. Überhaupt durften sich die Männer von der Vils nach dem Duell gegen das weiterhin verlustpunktfreie Überteam der Bezirksklasse Süd West auf die Schulter klopfen lassen. Und das trotz einer Niederlage.

Mit 22:29 (12:12) zogen die Taufkirchener Handballer zwar gegen den zukünftigen Bezirksligisten TSV Dachau 65 den Kürzeren. Aber Trainer Maximilian Josef war mit der Leistung seiner Mannen hoch zufrieden. Verletzungen und Krankheiten hatten seinen Kader, vor allem den Rückraum (ohne Heydemann, Anhoffer, Weinzierl), arg schrumpfen lassen. „Wir wollten Dachau ärgern, und das ist uns gelungen. Wir haben gut mitgespielt“, so Josef. Bis kurz nach dem Seitenwechsel agierten die Taufkirchener sogar auf Augenhöhe, ehe sich das dynamischere Spiel der Gäste durchsetzte. Beim 16:20 (42.) waren es erstmals vier Tore Differenz. Der konditionelle Abbau und einige leichte Ballverluste ließen es aus Sicht der kämpferisch starken Vilstaler am Ende zu deutlich werden.

Tore für Taufkirchen: Johannes Wiesner 7, Patrick Mühlenbeck 3, Pascal Demny 3, Christoph Huber 3/1, Maximilian Josef 2, Andreas Rej 2, Tobias Huber und Philipp Friedrich. ola

Wartenberg scheitert an der Siebenmeter-Schwäche

Wartenberg – Vor dem Handball-Derby der Bezirksklasse Ost zwischen Wartenberg und den favorisierten Gästen aus Taufkirchen, sprach Wartenbergs Frauentrainer Andreas Adelsberger von „einem Spiel mit eigenen Regeln“ – und er sollte lange Zeit recht behalten. Die Gastgeberinnen verloren zwar 18:26 (10:12), aber die Zuschauer in der Strogenhalle sahen speziell in Halbzeit eins einen engen Schlagabtausch.

Nach einer Viertelstunde (7:7) hätte Wartenberg durch einen Siebenmeter sogar in Führung gehen können, aber Debbie Peddoni scheiterte an Gästetorhüterin Sabrina Josef. Insgesamt vergaben die Wartenbergerinnen drei ihrer sechs Strafwürfe. Danach schalteten die Gastgeberinnen einen Gang zurück, was einen Rückstand von zwei Toren zur Pause nach sich zog.

„Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit haben wir komplett verpennt“, ärgert sich Adelsberger. Peddoni wurde von der Taufkirchener Abwehr in enge Deckung genommen, erfolgsbringende Ideen im Offensivspiel waren ab diesem Zeitpunkt Mangelware. Die Gäste nutzten das Momentum für sich, trafen durch Susi Aigner, Johanna Christofori, Ursula Rasthofer und Anne Bürger gleich viermal in Folge und setzten sich komfortabel ab (16:10/36.). „Aber ab der 40. Minute war es aber wieder ein Hin und Her“, analysiert Adelsberger, der trotz der Niederlage mit der Einstellung und Leistung seiner Mannschaft zufrieden ist: „Als Tabellenvorletzter kann man gegen den Zweiten schon mal verlieren.“

Ein „würdiges Derby“ hatte Gästetrainerin Rosi Storck gesehen. „Wartenberg hat lange gut mitgehalten und uns das Leben schwer gemacht, aber am Ende waren wir konditionell und spielerisch überlegen – das spiegelt auch das Ergebnis wider.“

Tore: Wartenberg: Andrea Angermaier 7/1, Deborah Peddoni 5/1, Sandra Rademacher 3, Pasqualina Ietti 1/1, Vreni Stürzl, Stephi Wölpl.

Taufkirchen: Anne Bürger 8/3, Johanna Christofori 5, Susanne Aigner 4, Andrea Blattenberger 3, Laura Strauss 3, Tanja Schweiger 2, Ursula Rasthofer.  dag/ola

Wartenberg scheitert an der Siebenmeter-SchwächeFotoquelle: Roland Albrecht (Erdinger/Dorfener Anzeige).

Starker Derbygegner

Wartenbergs Respekt vor Taufkirchen

Wartenberg – Die Wartenberger Handballerinnen empfangen am Samstag (18 Uhr) den TSV Taufkirchen zum letzten Heimspiel der Bezirksklasse-Saison. „Taufkirchen hat eine stabile Saison abgeliefert und 15:5 Punkte“, mahnt Wartenbergs Trainer Andreas Adelsberger.

Die Leistungssteigerung seiner Truppe, besonders in den vergangenen vier Spielen, macht ihm Hoffnung: „Wir haben uns eine konstante Abwehr erarbeitet und sind im Angriff immer ideenreicher und überzeugender geworden.“ Angreiferin Deborah Peddoni drehte in letzter Zeit auf und erzielte in den jüngsten beiden Spielen insgesamt 17 Treffer.

Nichtsdestotrotz liegt der letzte Heimsieg weit zurück. Seit Oktober gewann Wartenberg kein einziges Spiel in der Strogenhalle, und auch das Hinspiel entschied der aktuelle Zweitplatzierte Taufkirchen klar mit 22:13 für sich. In einem Derby, stellt Adelsberger klar, sei aber immer alles möglich. „Solche Spiele haben ihre eigenen Regeln.“

Beim Gegner TSV Taufkirchen fehlt Urlauberin Anna Patermann. Ansonsten ist er in Bestbesetzung.  dag

Überteam zu Gast

Vilstaler erwarten Tabellenführer TSV Dachau 65

Taufkirchen – Verlustpunktfrei, 31 Tore im Schnitt pro Partie geworfen, und dazu sieben Zähler Vorsprung auf den härtesten Verfolger – das ist die furchteinflößende Bilanz, mit der sich die Taufkirchener Handballer am Samstag (13.30 Uhr, Halle Mittelschule) auseinandersetzen müssen. „Das wird eine große Herausforderung und Riesenaufgabe für uns“, betont TSV-Trainer Maximilian Josef. Seine Truppe erwartet das Überteam der Bezirksklasse Süd West, den Tabellenführer TSV Dachau 65.

Angst haben die Vilstaler (nach dem 15:24 beim ASV Dachau III auf Platz vier abgerutscht) nicht, betont Josef. „Wir werden die Aufgabe annehmen und unser Spiel spielen.“ Will heißen: „Wir wollen versuchen, die Dachauer zu ärgern“ und die Partie so lange wie möglich ausgeglichen zu gestalten. Beim 18:31 im Hinspiel gelang dies zehn Minuten lang. Personell muss der Taufkirchener Coach weiter kräftig jonglieren – zu den Ausfällen hat sich Torwart Florian Lehner (krank) gesellt. Dafür ist Toptorjäger Dion Heydemann gerade rechtzeitig für die Hammeraufgabe wieder zurück.       ola

West Coast Swing

West Coast Swing
West Coast Swing ist ein sehr freier, mit nur wenigen Regeln behafteter, sehr variabler Tanz. Die Tänzer, insbesondere die Damen (Follower) genießen viele Freiheiten um die Musik zu interpretieren und kreativ zu sein.
Die Musikalität der Tänzer bestimmt die Art des Tanzes. Beim West Coast Swing wird viel Wert auf fließende, gleichmäßige und natürliche Bewegungsabläufe gelegt. Getanzt wird West Coast Swing als „social Dance“. Das bedeutet, wir wechseln immer wieder die Tanzpartner. So lernen wir besser zu führen und zu folgen. 
Wir treffen uns alle 2 Wochen (an geraden Kalenderwochen) am Donnerstag von 20.00 bis 21.30 Uhr in der Spiegelhalle des TSV Taufkirchen in der Kellerstr. 19.
Ihr könnt jederzeit zu einem Schnuppertraining vorbeikommen.     Bitte vorher anmelden unter 0157-36343928 ( Winfried )
Wir freuen uns auf euch!
Marion und Winfried
West Coast Swing
dav
West Coast Swing

Wir sind Eure Übungsleiter

Taufkirchens Frauen feiern 39:13-Kantersieg gegen Schlusslicht Straubing

Taufkirchen – Den erwarteten Pflichtsieg haben die Taufkirchener Handballfrauen gegen die DSG Straubing-Deggendorf eingefahren. Die TSV-Formation um das Trainerduo Kati Gössl/Rosi Storck behauptete sich mit 39:13 (17:4) Toren und verbesserte sich in der Bezirksklasse Ost vorerst auf Rang zwei.
Die agile Johanna Christofori leitete mit ihrem Treffer nach 23 Sekunden bereits den höchsten Saisonerfolg der Vilstaler ein. Zusammen mit Anne Bürger war sie mit neun Toren die beste Schützin ihres Teams. Gemeinsam mit Kreisläuferin Andrea Blattenberger stellte das Duo nach sechs Minuten auf 6:0 – damit war die Richtung vorgegeben und auch die Entscheidung gegen das Schlusslicht aus Niederbayern schon gefallen. Die bemitleidenswerten Gäste wurden nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen.
„Wir haben unser Tempospiel von Anfang bis Ende durchgezogen“, freute sich die Taufkirchener Trainerin Storck über viele Kontertore, die Routiniers Tanja Schweiger mit „Traumpässen“ einleitete und von Blattenberger, Christofori und Rückkehrerin Susi Aigner souverän verwandelt wurden. Sukzessive wurde der Vorsprung ausgebaut. Beim 12:2 (22.) durch Aigner waren es erstmals zehn Tore Differenz, beim 27:7 (41.) durch TSV-Küken Anna Patermann dann sogar 20.
Die Basis legten die Gastgeberinnen aber in der Defensive, die gut verschob und energisch störte. „Wir haben viele Bälle uns schnell wieder geholt“, lobte Storck. Kam doch einmal ein Wurf auf den TSV-Kasten, parierten die starken Torhüterinnen Andrea Wegmann und Sabrina Josef, die sich zwischen den Pfosten abwechselten, glänzend. Vier Gegentreffer in einer Halbzeit sind Taufkirchens Saisonbestwert.
Kein Wunder, dass Storck nach dem 39:13 ein simples, rundum zufriedenes Fazit zog: „Heute gibt es nichts zu Meckern.“ Ihr Team freut sich nun auf kommenden Samstag – da wartet das Derby in Wartenberg. ola
Tore für Taufkirchen: Johanna Christofori 9, Anne Bürger 9/2, Andrea Blattenberger 6, Susi Aigner 5, Anna Patermann 3, Petra Saler 3, Ursula Rasthofer 2, Julia Kerscher und Julia Voichtleitner.

Taufkirchens Frauen feiern 39:13-Kantersieg gegen Schlusslicht Straubing Taufkirchens Frauen feiern 39:13-Kantersieg gegen Schlusslicht Straubing

Bild links: Nachwuchs ganz groß ! (Anna Patermann)
Bild rechts: die Torschützenkönigin der Liga ? (Annemarie Bürger)
Bild-Quelle: Roland Albrecht, Erdinger/Dorfener Anzeiger

Taufkirchener Handballer gehen beim ASV Dachau 3 baden

Taufkirchen – Durch eine unerwartet klare Niederlage beim ASV Dachau 3 haben sich die Taufkirchener Handballer vom anvisierten Platz zwei in der Bezirksklasse Süd West verabschiedet. Mit 15:24 (6:12) Toren unterlag die Truppe um Spielertrainer Maximilian Josef am Ende verdient und ist nun wieder Vierter. Die personellen Löcher im Kader waren am Samstagabend für die Gäste zu groß und vor allem im Rückraum nicht zu füllen gewesen, um der Dachauer Oldie-Truppe (Altersdurchschnitt 36 Jahre) über 60 Minuten Paroli zu bieten.
In der torarmen Anfangsphase hielten die Taufkirchener gut dagegen, lagen sogar nach Treffern von Christoph Huber und Pascal Demny mit 5:3 in Front (13.). Aber der ASV spulte weiter sein trickreiches Spiel ab und drehte dank einer harten Deckung mit fünf Toren in Folge den Spieß um (8:5/19.). Fortan liefen die Vilstaler diesem Rückstand hinterher, der bis Seitenwechsel sogar auf sechs Tore anwuchs.
„Wir haben mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln gekämpft und bis zum Schluss dagegen gehalten“, lobte TSV-Coach Josef, der keinen so großen Unterschied zwischen beiden Teams sah. Allerdings waren die Gastgeber bedeutend effektiver und abgeklärter im Abschluss. „Klar wäre mehr drin gewesen“, meinte Josef, aber weil sich der Kader durch die Ausfälle während der Partie weiter lichtete, kam Taufkirchen nicht mehr näher heran (10:18/46.).
Christoph Huber schied angeschlagen aus, und auch Bruder Tobias Huber, der sich lädiert ebenfalls in den Dienst der Mannschaft gestellt hatte, musste passen. „Bei uns ist eines zum anderen gekommen, deswegen wurde es so deutlich“, analysierte Josef nach der 15:24-Pleite bei der Dritten des ASV Dachau. Nun gelte es sich zu sammeln und auf den einen oder anderen Rückkehrer zu hoffen. Denn nächstes Wochenende wird die Aufgabe nicht leichter: Dann erwarten die Taufkirchener Handballer das verlustpunktfreie Überteam der Liga, den TSV Dachau 65. ola
Tore für Taufkirchen: Christoph Huber 4/2, Andreas Rej 3, Pascal Demny 3, Tobias Huber 2, Johannes Wiesner 2 und Maxi Josef 1/1.

 

Vorsicht, Einlullungsgefahr!

Taufkirchener Frauen erwarten Schlusslicht Straubing – Männer in Dachau gefordert

Taufkirchen – Nach drei Wochen Pause beginnt für Taufkirchens Handballteams der Saisonendspurt. Die Frauen von der Vils sind dabei am Samstag in einem Nachholspiel (Anwurf 15.15 Uhr, Halel Mittelschule) gegen die DSG Straubing-Deggendorf gefordert.

Es ist eine Pflichtaufgabe für den TSV (13:5 Punkte), um weiter an der Spitze der Bezirksklasse Ost dranzubleiben – und eventuell sogar einen Rang gutzumachen. Denn tags darauf stehen sich der ETSV 09 Landshut (14:6/2.) und HSG Freising 3 (16:2/1.) gegenüber. Bereits das Hinspiel gegen die DSG war für den Tabellendritten Taufkirchen eine klare Kiste (36:18), so dass das Trainerduo Rosi Storck und Kati Gössl erneut von einem deutlichen Erfolg ausgeht. Auch wenn sie auf Despina Hatzigrigoriu (Urlaub) und Laura Strauss (krank) verzichten müssen und einige Spielerinnen grippal angeschlagen sind. „Wir wollen das Tempo aber trotzdem hochhalten“, betont Storck. „Oberstes Ziel ist es, uns nicht einlullen zu lassen. Das ist bei Deggendorf immer die größte Gefahr.“

Die Aufgabe für die TSV-Männer ist hingegen bedeutend schwieriger. Die Truppe um Coach Maximilian Josef gastiert am Samstag zur Primetime (20.15 Uhr) als Tabellendritter beim -zweiten ASV Dachau 3. Allerdings „ist die Verletztenliste nicht kleiner geworden“, sagt Josef, der noch am Kader bastelt. Aber trotz aller Ausfälle (Anhoffer, Wiesner, Preuthen, T. Huber) und Fragezeichen (Heydemann, Weinzierl): „Das wird ein Spiel werden, in dem wir zeigen müssen, was wir drauf haben.“ Mit Spaß und Tempo soll diesmal (Hinrunde 26:27) gegen die robusten und technisch starken ASV-Oldies zum Punktgewinn reichen.ola